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Das Schuljahresthema im Schuljahr 2020/2021:

  

Viel mehr....

Wir konnten wieder starten – in ein neues, hoffentlich „normales“ Schuljahr, zumindest viel alltäglicher als das Ende des letzten Schuljahres. Das wünschen wir uns sicher alle. Aber die Turbulenzen des Jahres 2020 geben auch Grund zum Nachdenken: Was vermissen wir?  Was fehlt uns überhaupt nicht? Was ist anders als erwartet und nicht wirklich gut? Doch vor allem wollen wir gerade trotz Corona auch nicht vergessen: Was ist gerade richtig gut und womit sind wir überreich beschenkt? 

Im Kapitel 3 seines Briefes an die Gemeinde in Ephesus betet Paulus, dass die Gläubigen immer mehr von der Kraft und vom Reichtum Gottes erfahren, so dass ihr Glaube immer stärker wächst und sie die unfassbare Liebe Jesu zu uns immer mehr erfassen können. Paulus schließt sein Gebet indem er uns gemeinsam mit der frühen Gemeinde in Ephesus zusagt:

 

„Durch die mächtige Kraft, die in uns wirkt, kann Gott unendlich viel mehr tun, als wir je bitten oder auch nur hoffen würden.“

(Epheser 3:20, Neues Leben! Die Bibel.)

 

Woher nimmt Paulus diese Sicherheit in unserer chaotischen Welt, mit der er von Gottes Kraft und Gottes Möglichkeiten spricht? Klar, in seinem „Damaskus-Erlebnis“ ist er Jesus Christus persönlich begegnet. Darum könnten wir ihn sicherlich beneiden. Eine weitere Quelle dürften für ihn die Berichte aus dem Alten Testament der Bibel gewesen sein. Auch dort finden wir, dass Gott den Gläubigen immer wieder „viel mehr“ verspricht. Denken wir z.B. an Hiob. Hiob musste durch ein sehr, sehr tiefes Tal gehen. Er verlor Besitz, Kinder und Gesundheit. Trotzdem hielt er an Gott fest, vertraute IHM und hat IHN ganz neu kennengelernt. Und was tat Gott? Am Ende des Hiobsbuches lesen wir: „der Herr segnete Hiobs weitere Lebenszeit noch viel mehr als sein vorheriges Leben.“ (Hiob 42:12). 

Solche Berichte sollen uns Anlass geben, uns mit diesem „viel mehr“ von Gott zu beschäftigen. Haben wir zum Beispiel wirklich schon verstanden, wie viel mehr Liebe Jesus für uns hat, als wir uns nur irgendwie vorstellen können? Er bezahlte freiwillig meine Sündenrechnung mit seinem Leben.

Wie viel mehr können wir dann auf seine Vergebung vertrauen und wie viel weniger hängt dann unser Leben hier und in Ewigkeit von unseren eigenen guten Werken ab? 

Daher wollen wir im Schuljahr 2020/21 immer wieder innehalten und fragen: Wo hat Gott viel mehr mit uns vor und von welchen Dingen brauchen wir eigentlich viel weniger, als wir es bisher gedacht hatten?

 

Euer Andachtsteam am ESZC